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      Installation

      Installation von Anaconda auf Ubuntu 18.04 [Quickstart]


      Einführung

      Anaconda,ein Open-Source-Paketmanager und Umgebungsmanager, wurde für Data-Science- und Machine-Learning-Workflows sowie die Verteilung der Programmiersprachen Python und R entwickelt.

      Dieses Tutorial beschreibt die Installation von Anaconda auf einem Ubuntu 18.04 Server. Eine ausführlichere Version dieses Tutorials mit besseren Erklärungen zu den einzelnen Schritten finden Sie unter Installation von Anaconda Python Distribution auf Ubuntu 18.04.

      Schritt 1 — Laden Sie die neueste Version von Anaconda herunter

      Gehen Sie in Ihrem Webbrowser auf die Anaconda Distribution-Seite, die unter dem folgenden Link verfügbar ist:

      https://www.anaconda.com/distribution/
      

      Finden Sie die neueste Linux-Version und kopieren Sie das Installer Bash Script.

      Schritt 2 — Laden Sie das Anaconda Bash Script herunter

      Melden Sie sich beim Ubuntu 18.04 Server als Sudo-Benutzer ohne Rootberechtigung an, gehen Sie ins Verzeichnis /tmp und verwenden Sie curl, um den Link herunterzuladen, den Sie von der Anaconda Website kopiert haben:

      • cd /tmp
      • curl -O https://repo.anaconda.com/archive/Anaconda3-2019.03-Linux-x86_64.sh

      Schritt 3 — Verifizieren Sie die Datenintegrität des Installers

      Garantieren Sie die Integrität des Installers mit kryptographischer Hash-Verifizierung mithilfe von SHA-256 Checksum:

      • sha256sum Anaconda3-2019.03-Linux-x86_64.sh

      Output

      45c851b7497cc14d5ca060064394569f724b67d9b5f98a926ed49b834a6bb73a Anaconda3-2019.03-Linux-x86_64.sh

      Schritt 4 — Führen Sie das Anaconda Script aus

      • bash Anaconda3-2019.03-Linux-x86_64.sh

      Wenn Sie die ENTER drücken, erhalten Sie so lange die folgende Meldung zur Ansicht der Lizenzvereinbarung, bis Sie ans Ende gelangt sind.

      Output

      Welcome to Anaconda3 2019.03 In order to continue the installation process, please review the license agreement. Please, press ENTER to continue >>> ... Do you approve the license terms? [yes|no]

      Wenn Sie das Ende der Lizenz erreicht haben, geben Sie Ja ein, wenn Sie die Lizenz zum Ausführen der Installation akzeptieren.

      Schritt 5 — Schließen Sie den Installationsprozess ab

      Wenn Sie die Lizenz akzeptieren, werden Sie dazu aufgefordert, den Ort für die Installation zu wählen. Sie können die ENTER drücken, um den Standardort zu akzeptieren, oder einen anderen Ort angeben.

      Output

      Anaconda3 will now be installed into this location: /home/sammy/anaconda3 - Press ENTER to confirm the location - Press CTRL-C to abort the installation - Or specify a different location below [/home/sammy/anaconda3] >>>

      Jetzt wird die Installation fortgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der Installationsprozess einige Zeit in Anspruch nimmt.

      Schritt 6 — Wählen Sie die Optionen aus

      Sobald die Installation abgeschlossen ist, erhalten Sie die folgende Meldung:

      Output

      ... installation finished. Do you wish the installer to prepend the Anaconda3 install location to PATH in your /home/sammy/.bashrc ? [yes|no] [no] >>>

      Wir empfehlen, dass Sie yes eingeben, um den conda-Befehl zu verwenden.

      Schritt 7 — Aktivieren Sie die Installation

      Sie können die Installation nun mit dem folgenden Befehl aktivieren:

      Schritt 8 — Testen Sie die Installation

      Verwenden Sie den conda-Befehl, um die Installation und die Aktivierung zu testen:

      In der Ausgabe sind alle Pakete enthalten, die Teil der Anaconda-Installation sind.

      Schritt 9 — Richten Sie die Anaconda-Umgebung ein

      Sie können Anaconda-Umgebungen mit dem Befehl conda create einrichten. So kann beispielsweise eine Python-3-Umgebung mit dem Namen my_env mit dem folgenden Befehl erstellt werden:

      • conda create --name my_env python=3

      Aktivieren Sie die neue Umgebung wie folgt:

      Ihr Eingabeaufforderungs-Präfix verändert sich, um anzuzeigen, dass Sie in einer aktiven Anaconda-Umgebung sind und jetzt mit der Arbeit an einem Projekt beginnen können.

      Relevante Tutorials

      Hier sind Links zu ausführlicheren Tutorials, die für diesen Leitfaden relevant sind:



      Source link

      Installation und Konfiguration von VNC auf Ubuntu 18.04


      Einführung

      Virtual Network Computing oder VNC ist ein Verbindungssystem, das es Ihnen ermöglicht, die Tastatur und die Maus zur Interaktion mit einer grafischen Desktop-Umgebung auf einem entfernten Server zu verwenden. Es vereinfacht die Verwaltung von Dateien, Software und Einstellungen auf einem entfernten Server für Benutzer, die mit der Befehlszeile noch nicht so versiert sind.

      In diesem Leitfaden erstellen Sie einen VNC-Server auf einem Ubuntu 18.04 Server und verbinden sich mit diesem über einen sicheren SSH-Tunnel. Dazu verwenden Sie TightVNC, ein schnelles, leichtes Fernsteuerungspaket. Mit dieser Auswahl stellen Sie sicher, dass unsere VNC-Verbindung auch bei langsameren Internet-Verbindungen reibungslos und stabil sein wird.

      Voraussetzungen

      Um dieses Tutorial zu absolvieren, benötigen Sie:

      • Einen Ubuntu 18.04-Server, der gemäß der Anleitung zum Setup des Ubuntu 18.04-Servers eingerichtet wurde, einschließlich eines Sudo-Benutzers ohne Rootberechtigung und einer Firewall.
      • Einen lokalen Computer mit einem installierten VNC Client, der VNC-Verbindungen über SSH-Tunnel unterstützt.

      Schritt 1 — Installation der Desktop-Umgebung und des VNC-Servers

      Standardmäßig wird ein Ubuntu 18.04 Server nicht mit einer grafischen Desktop-Umgebung oder einem installierten VNC-Server geliefert, daher beginnen wir mit deren Installation. Wir installieren vor allem Pakete für die aktuellste Xfce Desktop-Umgebung und das TightVNC-Paket, das im offiziellen Ubuntu Repository verfügbar ist.

      Aktualisieren Sie Ihre Liste der Pakete auf Ihrem Server.

      Installieren Sie jetzt die Xfce Desktop-Umgebung auf Ihrem Server:

      • sudo apt install xfce4 xfce4-goodies

      Wenn diese Installation abgeschlossen ist, installieren Sie den TightVNC Server:

      • sudo apt install tightvncserver

      Um die Erstkonfiguration des VNC-Servers nach der Installation abzuschließen, verwenden Sie den Befehl vncserver, um ein sicheres Passwort einzurichten und die Erstkonfigurationsdateien zu erstellen:

      Sie werden dazu aufgefordert, ein Passwort einzugeben und zu verifizieren, um ferngesteuert auf Ihren Rechner zuzugreifen.

      Output

      You will require a password to access your desktops. Password: Verify:

      Das Passwort muss zwischen sechs und acht Zeichen lang sein. Passwörter mit mehr als 8 Zeichen werden automatisch verkürzt.

      Sobald Sie das Passwort verifiziert haben, können Sie ein schreibgeschütztes Passwort einrichten. Benutzer, die sich mit dem schreibgeschützten Passwort anmelden, können die VCN-Instanz nicht mit der Maus oder Tastatur steuern. Das ist eine hilfreiche Option, wenn Sie mit Ihrem VCN Server anderen etwas zeigen möchten, ist aber nicht erforderlich.

      Der Prozess erstellt dann die notwendigen Standard-Konfigurationsdateien und Verbindungsinformationen für den Server.

      Output

      Would you like to enter a view-only password (y/n)? n xauth: file /home/sammy/.Xauthority does not exist New 'X' desktop is your_hostname:1 Creating default startup script /home/sammy/.vnc/xstartup Starting applications specified in /home/sammy/.vnc/xstartup Log file is /home/sammy/.vnc/your_hostname:1.log

      Jetzt wollen wir den VCN Server konfigurieren.

      Schritt 2 — Konfiguration des VCN Servers

      Der VCN Server muss wissen, welche Befehle er beim Start ausführen soll. VCN muss vor allem wissen, mit welchem grafischen Desktop er sich verbinden soll.

      Diese Befehle befinden sich in einer Konfigurationsdatei namens xstartup im Ordner .vnc in Ihrem Stammverzeichnis. Das Start-Skript wurde erstellt, als Sie den vncserver im vorherigen Schritt ausgeführt haben, aber wir erstellen unser eigenes, um den Xfce Desktop zu starten.

      Wenn VCN das erste Mal eingerichtet wird, startet er eine Standard-Server-Instanz auf Port 5901. Dieser Port wird als *Anzeige-Port *bezeichnet und wird vom VCN :1 genannt. VCN kann mehrere Instanzen auf anderen Anzeige-Ports, wie :2, :3 usw. starten.

      Da wir die Konfiguration des VCN Servers ändern werden, müssen wir zunächst die VCN Server-Instanz stoppen, die auf Port 5901 ausgeführt wird. Dazu verwenden wir den folgenden Befehl:

      Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen, auch wenn Sie eine andere PID sehen werden:

      Output

      Killing Xtightvnc process ID 17648

      Bevor Sie die Datei xstartup ändern, sollten Sie ein Backup der Originaldatei vornehmen:

      • mv ~/.vnc/xstartup ~/.vnc/xstartup.bak

      Erstellen Sie jetzt eine neue xstartup-Datei und öffnen Sie sie im Texteditor:

      Die Befehle in dieser Datei werden automatisch ausgeführt, wenn Sie den VCN Server starten oder neu starten. VCN muss unsere Desktop-Umgebung starten, sofern diese noch nicht gestartet wurde. Fügen Sie der Datei diese Befehle hinzu:

      ~/.vnc/xstartup

      #!/bin/bash xrdb $HOME/.Xresources startxfce4 &

      Der erste Befehl in der Datei, xrdb $HOME/. Xresources weist das GUI Framework des VNC mit, das des Serverbenutzers zu lesen. Xresources-Datei. . Xresources ist der Ort, an dem ein Benutzer bestimmte Einstellungen des grafischen Desktops ändern kann, wie die Terminal-Farben, Cursor-Gestaltung und das Font-Rendering. Der zweite Befehl weist den Server an, Xfce zu starten, wo Sie die grafische Software finden, die sie zur problemlosen Verwaltung Ihres Servers brauchen.

      Um sicherzustellen, dass der VCN Server diese neue Start-Datei ordnungsgemäß verwenden kann, müssen wir sie ausführbar machen.

      • sudo chmod +x ~/.vnc/xstartup

      Starten Sie jetzt den VCN Server.

      Sie werden eine Ausgabe sehen, die dieser ähnelt:

      Output

      New 'X' desktop is your_hostname:1 Starting applications specified in /home/sammy/.vnc/xstartup Log file is /home/sammy/.vnc/your_hostname:1.log

      Sobald die Konfiguration vorgenommen wurde, wollen wir uns über unseren lokalen Rechner mit dem Server verbinden.

      Schritt 3 — Eine sichere Verbindung mit dem VCN Desktop

      VCN selbst verwendet keine sicheren Protokolle beim Verbinden. Wir verwenden einen SSH-Tunnel, um eine sichere Verbindung mit unserem Server herzustellen und weisen dann unseren VCN Client an, anstelle der Direktverbindung diesen Tunnel zu verwenden.

      Erstellen Sie auf Ihrem lokalen Computer eine SSH-Verbindung, die sicher an die localhost-Verbindung für VCN weiterleitet. Sie können dies mit folgendem Befehl über den Terminal auf Linux oder macOS durchführen:

      • ssh -L 5901:127.0.0.1:5901 -C -N -l sammy your_server_ip

      Der -L Switch gibt die Port-Bindung an. In diesem Fall verbinden wir Port 5901 der entfernten Verbindung mit Port 5901 auf Ihrem lokalen Rechner. Der -C Switch ermöglicht eine Kompression, während der -N Switch ssh mitteilt, dass wir keinen entfernten Befehl ausführen wollen. Der -l Switch gibt den entfernten Login-Namen an.

      Denken Sie daran, sammy und your_server_ip durch den Sudo-Benutzernamen ohne Rootberechtigung und die IP-Adresse Ihres Servers zu ersetzen.

      Wenn Sie einen grafischen SSH Client, wie PuTTY, verwenden, verwenden Sie your_server_ip als Verbindungs-IP und setzen localhost:5901 als einen neuen weitergeleiteten Port in der SSH-Tunnel-Einstellung des Programms ein.

      Sobald der Tunnel läuft, verwenden Sie einen VCN Client, um sich mit localhost:5901 zu verbinden. Sie werden aufgefordert, sich mit dem in Schritt 1 eingestellten Passwort zu authentifizieren.

      Sobald die Verbindung steht, sehen Sie den Xfce Standard-Desktop. Es sollte ungefähr so aussehen:

      VNC Verbindung mit dem Ubuntu 18.04 Server

      Sie können mit dem Dateimanager auf Dateien in Ihrem Stammverzeichnis zugreifen oder von der Befehlszeile aus, wie nachstehend zu sehen ist:

      Dateien über die VNC Verbindung mit Ubuntu 18.04

      Drücken Sie CTRL+C auf Ihrem Terminal, um den SSH-Tunnel zu stoppen und zu Ihrer Aufforderung zurückzukehren. Damit wird auch Ihre VNC Sitzung unterbrochen.

      Als nächstes richten wir unseren VNC Server als Dienst ein.

      Schritt 4 — VCN als Systemdienst ausführen

      Als nächstes stellen wir den VNC Server als Systemdienst ein, um ihn wie jeden anderen Dienst starten, stoppen und ggf. neu starten zu können. Damit wird auch sichergestellt, dass VCN beim Neustart Ihres Servers gestartet wird.

      Erstellen Sie zunächst in Ihrem bevorzugten Texteditor eine neue Unit-Datei mit dem Namen /etc/systemd/system/vncserver@.service:

      • sudo nano /etc/systemd/system/vncserver@.service

      Das @ Symbol am Ende des Namens gestattet uns, ein Argument aufzunehmen, das wir in der Dienstkonfiguration verwenden können. Wir verwenden dies, um den VCN Anzeige-Port anzugeben, den wir bei der Dienstverwaltung einsetzen möchten.

      Fügen Sie der Datei folgende Zeilen hinzu. Vergewissern Sie sich, dass Sie den Wert von User, Group, WorkingDirectory und den Benutzernamen im Wert von *PIDFILE *ändern, damit er mit Ihrem Benutzernamen übereinstimmt:

      /etc/systemd/system/vncserver@.service

      [Unit] Description=Start TightVNC server at startup After=syslog.target network.target [Service] Type=forking User=sammy Group=sammy WorkingDirectory=/home/sammy PIDFile=/home/sammy/.vnc/%H:%i.pid ExecStartPre=-/usr/bin/vncserver -kill :%i > /dev/null 2>&1 ExecStart=/usr/bin/vncserver -depth 24 -geometry 1280x800 :%i ExecStop=/usr/bin/vncserver -kill :%i [Install] WantedBy=multi-user.target

      Der ExecStartPre Befehl stoppt VCN, wenn er bereits läuft. Der ExecStart Befehl startet VCN und stellt die Farbtiefe auf 24-Bit-Farbe mit einer Auflösung von 1280 x 800. Sie können diese Startoptionen auch je nach Wunsch ändern.

      Speichern und schließen Sie die Datei.

      Als nächstes müssen Sie das System auf die neue Unit-Datei aufmerksam machen.

      • sudo systemctl daemon-reload

      Aktivieren Sie die Unit-Datei.

      • sudo systemctl enable vncserver@1.service

      Die 1 nach dem Zeichen @ gibt an, über welcher Anzeigenummer der Dienst angezeigt werden soll; in diesem Fall ist der Standard :1, wie wir bereits in Schritt 2 besprochen haben.

      Stoppen Sie die aktuelle Instanz des VCN Servers, wenn er noch läuft.

      Starten Sie ihn dann wie jeden anderen Systemdienst.

      • sudo systemctl start vncserver@1

      Sie können verifizieren, dass er mit diesem Befehl gestartet wurde:

      • sudo systemctl status vncserver@1

      Falls er richtig gestartet wurde, sollte die Ausgabe wie folgt aussehen:

      Output

      ● vncserver@1.service - Start TightVNC server at startup Loaded: loaded (/etc/systemd/system/vncserver@.service; indirect; vendor preset: enabled) Active: active (running) since Mon 2018-07-09 18:13:53 UTC; 2min 14s ago Process: 22322 ExecStart=/usr/bin/vncserver -depth 24 -geometry 1280x800 :1 (code=exited, status=0/SUCCESS) Process: 22316 ExecStartPre=/usr/bin/vncserver -kill :1 > /dev/null 2>&1 (code=exited, status=0/SUCCESS) Main PID: 22330 (Xtightvnc) ...

      Ihr VCN Server steht jetzt beim Neustart des Rechners zur Verfügung.

      Starten Sie Ihren SSH-Tunnel erneut:

      • ssh -L 5901:127.0.0.1:5901 -C -N -l sammy your_server_ip

      Stellen Sie dann mit Ihrer VCN Client Software eine neue Verbindung zum localhost:5901 her, um sich mit Ihrem Rechner zu verbinden.

      Zusammenfassung

      Jetzt läuft ein sicherer VCN Server auf Ihrem Ubuntu 18.04 Server. Jetzt können Sie Ihre Dateien, Software und Einstellungen in einer benutzerfreundlichen, vertrauten grafischen Oberfläche verwalten und grafische Software wie Web-Browser ferngesteuert ausführen.



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      Installation und Nutzung von PostgreSQL auf Ubuntu 18.04


      Einführung

      Relationale Datenbank-Managementsysteme sind ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Websites und Anwendungen. Sie stellen eine strukturierte Art und Weise zur Speicherung, Organisation und zum Zugriff auf Informationen bereit.

      PostgreSQL oder Postgres ist ein relationales Datenbank-Managementsystem, das eine Implementierung der SQL-Abfragesprache ermöglicht. Es ist eine beliebte Wahl für viele kleine und große Projekte und hat den Vorteil, dass sie standardkonform ist und zahlreiche fortgeschrittene Funktionen, wie zuverlässige Transaktionen und Parallelität, ohne Leseschutz aufweist.

      Dieser Leitfaden beschreibt die Installation von Postgres auf einer Ubuntu 18.04 VPS-Instanz und enthält auch Anweisungen für die grundlegende Datenbankverwaltung.

      Voraussetzungen

      Um diesem Tutorial zu folgen, benötigen Sie einen Ubuntu 18.04 Server, der im Sinne unseres Leitfadens Ersteinrichtung eines Servers mit Ubuntu 18.04 konfiguriert wurde. Nach Abschluss der Voraussetzungen dieses Tutorials sollte Ihr Server einen Benutzer ohne Root-, aber mit sudo-Berechtigung und eine einfache Firewall haben.

      Schritt 1 — Installation von PostgreSQL

      Ubuntu Standard-Repositorys enthalten Postgres-Pakete, damit Sie diese mit dem apt-Paketsystem installieren können.

      Und weil Sie apt in dieser Sitzung das erste Mal verwenden, sollten Sie Ihren lokalen Paketindex aktualisieren. Installieren Sie dann das Postgres-Paket mit dem -contrib-Paket, das zusätzliche Hilfsprogramme und Funktionalität hinzufügt:

      • sudo apt update
      • sudo apt install postgresql postgresql-contrib

      Nachdem jetzt die Software installiert ist, können wir die Funktionsweise besprechen und auch wie sie sich möglicherweise von anderen Datenbank-Managementsystemen unterscheidet, die Sie verwendet haben.

      Schritt 2 — Nutzung von PostgreSQL-Rollen und Datenbanken

      Postgres verwendet zum Umgang mit Authentifizierung und Autorisierung standardmäßig ein Konzept namens „Rollen“. Diese sind auf gewisse Art und Weise herkömmlichen Konten im Unix-Stil ähnlich, aber Postgres unterscheidet nicht zwischen Benutzern und Gruppen und bevorzugt eher den flexiblen Begriff „Rolle“.

      Nach der Installation verwendet Postgres ident-Authentifizierung. Das bedeutet, dass es Postgres-Rollen mit einem übereinstimmenden Unix/Linux-Systemkonto verknüpft. Falls eine Rolle in Postgres existiert, kann sich ein Unix/Linux-Benutzername mit demselben Namen als diese Rolle anmelden.

      Das Installationsverfahren hat ein Benutzerkonto namens Postgres erstellt, das mit der Standard-Postgres-Rolle verknüpft ist. Um Postgres zu verwenden, können Sie sich bei diesem Konto anmelden.

      Es gibt mehrere Möglichkeiten, um dieses Konto zum Zugriff auf Postgres zu verwenden.

      Wechsel zum Postgres-Konto

      Wechseln Sie auf Ihrem Server zum Postgres-Konto, indem Sie Folgendes eingeben:

      Sie können jetzt sofort auf eine Postgres-Eingabeaufforderung zugreifen, indem Sie Folgendes eingeben:

      Damit melden Sie sich bei der PostgreSQL-Eingabeaufforderung an und von hier aus können Sie sofort mit dem Datenbank-Managementsystem arbeiten.

      Beenden Sie die PostgreSQL-Eingabeaufforderung durch die Eingabe von:

      Damit kehren Sie zur Postgres Linux-Eingabeaufforderung zurück.

      Zugriff auf eine Postgres-Eingabeaufforderung ohne Kontowechsel

      Sie können den gewünschten Befehl auch mit dem Postgres-Konto direkt mit sudo ausführen.

      So wurden Sie z. B. im letzten Beispiel angewiesen, zur Postgres-Eingabeaufforderung zu gelangen, indem Sie zunächst auf den Postgres-Benutzer wechseln und dann psql ausführen, um die Postgres-Eingabeaufforderung zu öffnen. Sie könnten dies in einem Schritt ausführen, indem Sie den einzelnen psql-Befehl als Postgres-Benutzer mit sudo ausführen, wie zum Beispiel:

      Damit melden Sie sich direkt in Postgres ohne die zwischengeschaltete Bash Shell an.

      Sie können die interaktive Postgres-Sitzung beenden, indem Sie Folgendes eingeben:

      Zahlreiche Anwendungsfälle erfordern mehr als eine Postgres-Rolle. Lesen Sie weiter, um mehr zu deren Konfiguration zu erfahren.

      Schritt 3 — Erstellen einer neuen Rolle

      Sie haben momentan nur die** Postgres**-Rolle innerhalb der Datenbank konfiguriert. Mit dem Befehl createrole können Sie neue Rollen von der Befehlszeile aus erstellen. Die --interactive Flag fordert Sie dazu auf, den Namen der neuen Rolle einzugeben und fragt Sie auch, ob diese Superuser-Berechtigung erhalten sollte.

      Wenn Sie als Postgres-Konto angemeldet sind, können Sie einen neuen Benutzer erstellen, indem Sie Folgendes eingeben:

      Wenn Sie allerdings lieber sudo für jeden Befehl verwenden, ohne Ihr normales Konto zu wechseln, verwenden Sie bitte Folgendes:

      • sudo -u postgres createuser --interactive

      Das Skript enthält einige Auswahlmöglichkeiten und führt die korrekten Postgres-Befehle basierend auf Ihren Antworten aus, um einen Benutzer im Sinne Ihrer Spezifikationen zu erstellen.

      Output

      Enter name of role to add: sammy Shall the new role be a superuser? (y/n) y

      Sie können mehr Kontrolle erhalten, indem Sie einige zusätzliche Flags übergeben. Sehen Sie sich die Optionen auf der man-Seite an:

      Ihre Installation von Postgres hat jetzt einen neuen Benutzer, aber Sie haben noch keine Datenbanken hinzugefügt. Der nächste Abschnitt beschreibt diesen Vorgang.

      Schritt 4 — Erstellen einer neuen Datenbank

      Eine andere, standardmäßige Annahme des Postgres-Authentifizierungssystems ist, dass mit jeder Rolle, die zur Anmeldung verwendet wird, eine gleichnamige Datenbank verknüpft ist, auf die diese Rolle zugreifen kann.

      Wenn der von Ihnen im letzten Abschnitt erstellte Benutzer Sammy heißt, wird diese Rolle demnach versuchen, standardmäßig eine Verbindung mit einer Datenbank namens „Sammy“ herzustellen. Sie können die entsprechende Datenbank mit dem Befehl createdb erstellen.

      Wenn Sie als Postgres-Konto angemeldet sind, sollten Sie Folgendes eingeben:

      Wenn Sie allerdings lieber sudo für jeden Befehl verwenden, ohne Ihr normales Konto zu wechseln, verwenden Sie bitte Folgendes:

      • sudo -u postgres createdb sammy

      Diese Flexibilität liefert mehrere Möglickkeiten, um je nach Bedarf Datenbanken zu erstellen.

      Schritt 5 — Eröffnen einer Postgres-Eingabeaufforderung mit der neuen Rolle

      Um sich mit der ident-basierten Authentifizierung anzumelden, benötigen Sie einen Linux-Benutzer mit dem gleichen Namen wie Ihre Postgres-Rolle und -Datenbank.

      Wenn Sie keinen passenden Linux-Benutzer zur Verfügung haben, können Sie mit dem Befehl adduser einen erstellen. Sie müssen dies von Ihrem Konto ohne root-Berechtigung mit sudo-Privilegien vornehmen (d. h. Sie können nicht als postgres-Benutzer angemeldet sein):

      Sobald dieses neue Konto verfügbar ist, können Sie entweder die Datenbank wechseln und sich mit ihr verbinden, indem Sie Folgendes eingeben:

      Oder Sie können Folgendes Inline vornehmen:

      Mit diesem Befehl melden Sie sich automatisch an, vorausgesetzt, dass alle Komponenten ordnungsgemäß konfiguriert wurden.

      Wenn Ihr Benutzer sich mit einer anderen Datenbank verbinden soll, können Sie dies tun, indem Sie die Datenbank wie folgt angeben:

      Sobald Sie angemeldet sind, können Sie Ihre aktuellen Verbindungsinformationen überprüfen, indem Sie Folgendes eingeben:

      Output

      You are connected to database "sammy" as user "sammy" via socket in "/var/run/postgresql" at port "5432".

      Das ist nützlich, wenn Sie eine Verbindung mit nicht standardmäßigen Datenbanken oder mit nicht standardmäßigen Benutzern vornehmen.

      Schritt 6 — Erstellen und Löschen von Tabellen

      Da Sie nun wissen, wie Sie eine Verbindung mit dem PostgreSQL -Datenbanksystem herstellen, können Sie einige grundlegende Postgres-Managementaufgaben lernen.

      Erstellen Sie zunächst eine Tabelle zum Speichern von Daten, wie zum Beispiel eine Tabelle, die Spielplatzgeräte beschreibt.

      Die grundlegende Syntax für diesen Befehl lautet wie folgt:

      CREATE TABLE table_name (
          column_name1 col_type (field_length) column_constraints,
          column_name2 col_type (field_length),
          column_name3 col_type (field_length)
      );
      

      Wie Sie sehen, geben diese Befehle der Tabelle einen Namen, definieren dann die Spalten sowie den Spaltentyp und die maximale Länge der Felddaten. Sie können auch wahlweise Beschränkungen für jede Spalte angeben.

      Sie können hier mehr über das Erstellen und Verwalten von Tabellen in Postgres erfahren.

      Erstellen Sie zur Veranschaulichung eine einfache Tabelle wie folgt:

      CREATE TABLE playground (
          equip_id serial PRIMARY KEY,
          type varchar (50) NOT NULL,
          color varchar (25) NOT NULL,
          location varchar(25) check (location in ('north', 'south', 'west', 'east', 'northeast', 'southeast', 'southwest', 'northwest')),
          install_date date
      );
      

      Mit diesen Befehlen erstellen Sie eine Tabelle, mit der Spielplatzgeräte erfasst werden. Das beginnt mit einer Geräte-ID vom Typ Serie. Der Datentyp ist eine automatisch steigende Ganzzahl. Sie haben dieser Spalte auch die Primärschlüssel-Einschränkung gegeben, was bedeutet, dass die Werte einzigartig sein müssen und nicht Null sein dürfen.

      Für zwei Spalten (equip_id und install_date) geben die Befehle keine Feldlänge vor. Das liegt daran, dass für einige Spalten keine bestimmte Länge vorgegeben wird, weil die Länge durch den Typ bestimmt wird.

      Die nächsten beiden Befehle erstellen Spalten für den Typ bzw. die Farbe des Geräts, die beide nicht leer sein können. Der nächste Befehl erstellt eine location-Spalte für den Standort und eine Einschränkung, die vorschreibt, dass der Wert einer von acht möglichen Werten anzeigt. Der letzte Befehl erstellt eine Datumsspalte, in der das Datum aufgezeichnet wird, an dem Sie die Geräte installiert haben.

      Zeigen Sie Ihre neue Tabelle an, indem Sie Folgendes eingeben:

      Output

      List of relations Schema | Name | Type | Owner --------+-------------------------+----------+------- public | playground | table | sammy public | playground_equip_id_seq | sequence | sammy (2 rows)

      Ihre Spielplatz-Tabelle ist hier, aber Sie sehen auch etwas namens playground_equip_id_seq, das die Typen-sequence angibt. Damit wird der Serientyp angegeben, den Sie Ihrer Spalte equip_id zugeordnet haben. Damit wird die nächste Nummer in der Sequenz aufgezeichnet. Der Serientyp wird automatisch für diese Art von Spalten erstellt.

      Wenn Sie nur die Tabelle, ohne die Sequenz, sehen möchten, können Sie Folgendes eingeben:

      Output

      List of relations Schema | Name | Type | Owner --------+------------+-------+------- public | playground | table | sammy (1 row)

      Schritt 7 — Hinzufügen, Abfrage und Löschen von Daten in einer Tabelle

      Jetzt können Sie Daten in die Tabelle einfügen.

      Sie können eine Rutschbahn und eine Schaukel hinzufügen, indem Sie die Tabelle aufrufen, der Sie diese Geräte hinzufügen möchten, die Spalten bezeichnen und dann Daten in jede Spalte eingeben, wie zum Beispiel:

      • INSERT INTO playground (type, color, location, install_date) VALUES ('slide', 'blue', 'south', '2017-04-28');
      • INSERT INTO playground (type, color, location, install_date) VALUES ('swing', 'yellow', 'northwest', '2018-08-16');

      Sie sollten bei der Eingabe der Daten darauf achten, einige häufige Fehler zu vermeiden. Setzen Sie den Spaltennamen zum Beispiel nicht in Anführungszeichen, aber die Spaltenwerte müssen mit Anführungszeichen eingegeben werden.

      Sie sollten auch bedenken, dass Sie keinen Wert für die Spalte equip_id eingeben dürfen. Dieser Wert wird automatisch beim Erstellen einer neuen Zeile in der Tabelle erstellt.

      Sie können die hinzugefügten Informationen mit der folgenden Eingabe abrufen:

      • SELECT * FROM playground;

      Output

      equip_id | type | color | location | install_date ----------+-------+--------+-----------+-------------- 1 | slide | blue | south | 2017-04-28 2 | swing | yellow | northwest | 2018-08-16 (2 rows)

      Hier können Sie sehen, dass Ihre equip_id erfolgreich ausgefüllt wurde und alle anderen Daten korrekt organisiert wurden.

      Wenn die Rutschbahn auf dem Spielplatz beschädigt wird und Sie diese entfernen müssen, können Sie auch die Zeile aus der Tabelle entfernen, indem Sie Folgendes eingeben:

      • DELETE FROM playground WHERE type = 'slide';

      Führen Sie eine erneute Abfrage der Tabelle durch:

      • SELECT * FROM playground;

      Output

      equip_id | type | color | location | install_date ----------+-------+--------+-----------+-------------- 2 | swing | yellow | northwest | 2018-08-16 (1 row)

      Sie werden dann sehen, dass Ihre Rutschbahn nicht mehr länger Teil der Tabelle ist.

      Schritt 8 — Hinzufügen und Löschen von Spalten aus einer Tabelle

      Nach Erstellen der Tabelle können Sie diese relativ einfach ändern, um Spalten hinzuzufügen oder zu entfernen. Fügen Sie eine Spalte hinzu, um den letzten Wartungsbesuch für jedes Gerät zu zeigen, indem Sie Folgendes eingeben:

      • ALTER TABLE playground ADD last_maint date;

      Wenn sie sich die Tabelleninformationen erneut ansehen, werden Sie sehen, dass eine neue Spalte hinzugefügt wurde (aber keine Daten eingegeben wurden).

      • SELECT * FROM playground;

      Output

      equip_id | type | color | location | install_date | last_maint ----------+-------+--------+-----------+--------------+------------ 2 | swing | yellow | northwest | 2018-08-16 | (1 row)

      Das Löschen einer Spalte ist ebenso einfach. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Arbeitskräfte ein anderes Tool verwendet, um die Wartungsarbeiten aufzuzeichnen, können Sie die Spalte löschen, indem Sie Folgendes eingeben:

      • ALTER TABLE playground DROP last_maint;

      Damit werden die Spalte last_maint und alle darin enthaltenen Werte gelöscht, aber alle anderen Daten bleiben intakt.

      Schritt 9 — Aktualisieren der Daten in einer Tabelle

      Bisher haben Sie gelernt, wie man einer Tabelle Einträge hinzufügen und aus ihr löschen kann, aber dieses Tutorial hat noch nicht erklärt, wie man bestehende Einträge ändern kann.

      Sie können die Werte einer vorhandenen Eingabe aktualisieren, indem Sie den gewünschten Datensatz abfragen und die Spalte auf den Wert einstellen, den Sie verwenden möchten. Sie können eine Abfrage nach dem „Schaukel“-Datensatz vornehmen (damit erhalten Sie alle Einträge mit dem Wort Schaukel in der Tabelle) und Sie können die Farbe auf „rot“ ändern. Das könnte nützlich sein, wenn das Schaukelgerüst zum Beispiel neu lackiert werden muss:

      • UPDATE playground SET color = 'red' WHERE type = 'swing';

      Sie können verifizieren, dass die Arbeiten erfolgreich waren, indem Sie die Daten erneut abfragen:

      • SELECT * FROM playground;

      Output

      equip_id | type | color | location | install_date ----------+-------+-------+-----------+-------------- 2 | swing | red | northwest | 2010-08-16 (1 row)

      Wie Sie sehen, wird die Farbe der Schaukel jetzt als „rot“ angegeben.

      Zusammenfassung

      Sie haben jetzt PostgreSQL auf Ihrem Server Ubuntu 18.04 eingerichtet. Sie können allerdings noch *mehr *über Postgres lernen. Hier finden Sie einige Anleitungen zur Nutzung von Postgres:



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